Bitte berücksichtigen Sie das Modell. Der Einfachheit halber rechnen wir mit 4.500 Infektionen und vergleichen die Prozentsätze mit den neuesten Messungen und mit den Vorhersagen des Rivm/Omt/RijksOverheid (Roro).

Gegeben von roro
- B-Variante: Verdoppelung pro Woche - mitgeteilt von roro, R=1,38
- EU-Variante: minus 25 % pro Woche - Ich gehe, R=0,86
- Angegeben: 4500 Infektionen davon letzte Woche 50 % B-Variante, 50 % EU-Variante- laut Ro-Ro
- Verteilung der Infektionen diese Woche ca. 67/33 % - nach Ro-Ro: zwei Drittel bis ein Drittel
Modell
- Also berechnet für diese Woche = insgesamt 5000 Infektionen, nächste Woche 7000.
- Dieser Anstieg von 5000 auf 7000 entspricht einem Wachstum von 40 % in einer Woche.
- Die Aufteilung hätte 77 % zu 23 % betragen sollen, eher drei Viertel/ein Viertel.
Wirklichkeit
- Die berechneten 77 %/23 % sollten etwa drei Viertel/ein Viertel betragen, nicht zwei Drittel/ein Drittel, wie von der Regierung kommuniziert. Sie haben eine einmalige Gelegenheit verpasst, die Angelegenheit noch besorgniserregender zu machen.
- Die Infektionszahlen sind nicht um 40 % gestiegen, nicht einmal annähernd. Selbst wenn wir die 22 % weniger Tests korrigieren, werden wir die versprochene Steigerung nicht erreichen. Im Gegenteil: Die Zahlen sind gesunken.
- Diese Maßnahmen können nicht der Fall sein, da dann die R-Werte wesentlich niedriger ausfallen müssten. Denn sie geben Aufschluss über die Wirksamkeit der Maßnahmen und sind somit bereits eingepreist.

Nun ja. Es ist durchaus möglich, dass die R-Zahl nicht ganz korrekt ist oder die B/EU-Verteilung nicht korrekt ist. Aber die Tatsache, dass die Zahlen nicht konsistent sind, deutet auf das Schlimmste hin. Haben sie schon gemerkt, dass es diesen Sommer tatsächlich besser wird? Oder handelt es sich immer noch nicht um einen „saisonalen Virus“?
Kurz gesagt
- Der prognostizierte Gesamtanstieg in dieser Woche ist nicht eingetreten (Rückgang statt Anstieg).
- Dass die Summe nicht steigt, lässt sich nicht damit erklären, dass die britische Variante „noch nicht die Oberhand hat“ (Kuipers).
- Die R-Zahl stimmt nicht mit den vorhergesagten Zahlen überein (der britische Anteil liegt eher bei drei Vierteln als bei zwei Dritteln).
- Die Sache ist noch ernster: Den R-Werten zufolge müssten fast drei Viertel aller Infektionen auf der linken Seite fahren. Nicht so.

Übrigens: Britisch?
Du meinst Englisch!
"Brits" verwijst naar de UK. Maar kijk eens naar de z-scores van de diverse landen van de United Kingdom. De enige die enorm boven de normaalwaardes uitkomt is Engeland. Althans volgens Our World in Data.
