Beschwerden einer Gruppe ehemaliger Patienten mit anhaltenden Problemen werden als Restbeschwerden aller Covid-Patienten dargestellt
Dabei AD-Artikel vom 5. Oktober 2020
Die AD berichtet über eine Studie unter ehemaligen Corona-Patienten mit Restbeschwerden nach Covid-19. Diese Gruppe wurde vor drei Monaten zusammengestellt, um diese Restbeschwerden zu überwachen.
Bei 6 % dieser Gruppe sind die Beschwerden inzwischen verschwunden, bei den anderen noch nicht oder nicht vollständig. Es ist wichtig, Einblick in Restbeschwerden zu gewinnen. Für Allgemeinmediziner ist es beispielsweise nützlich zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass nach 6 Monaten verbleibende Beschwerden ein Herzproblem sind, bei 1 zu 10 liegt.
Aber dann die Überschrift im AD:

Im Einleitungstext wird es noch einmal wiederholt: Bei fast 12 % der Corona-Patienten im Krankenhaus treten Herzprobleme auf. (gelb hervorgehoben, es ist wirklich da).
Lassen Sie das einen Moment auf sich wirken, denn es sagt etwas völlig anderes und viel ernsteres aus. Es ist offensichtlich falsch und unnötig besorgniserregend, ganz zu schweigen von der Panikmache.
Hassreden sind nicht erlaubt, aber Angstmache ist für Regierung, Justiz und Medien offenbar kein Problem.
Sachliche Aussage
Natürlich mit einem weiteren anekdotischen Video eines Patienten, der nach einer Corona-Infektion unter Restbeschwerden leidet. Ich wünsche dieser Dame von Herzen eine baldige Genesung. Es ist schrecklich zu sehen, welche enormen Auswirkungen eine Krankheit auf Ihr Leben haben kann.
Was ist damit?
- Erstens geht jeder Zehnte nicht ins Krankenhaus, sodass viele Menschen nicht einmal wirklich krank werden
- Wenn bei Ihnen schwerwiegende Symptome auftreten, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen, besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass Sie weiterhin Restsymptome haben (tritt auch bei Grippe auf).
- Wenn Sie diese Restbeschwerden nach 6 Monaten immer noch haben, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 10 %, dass dies mit Herzproblemen zusammenhängt.
- Vergleichende Untersuchungen zu Restproblemen beispielsweise einer Grippe fehlen, daher wissen wir noch nicht, ob das viel ist.
Über den Anteil der gesamten Krankenhauspatienten kann anhand dieser Stichprobe keine Aussage getroffen werden. Doch die AD macht das einfach. Woher kommt plötzlich dieser Impuls von Angst und Bedrohung? Ist die Werbefläche bereits gekauft? Kommt vielleicht eine große „Informationskampagne“ seitens der Regierung? Dazu gehören schließlich auch immer ein paar unterstützende Advertorials oder Editorials, so funktioniert Fat.
Begründung der Probenahme
“Hoewel gelukkig ook veel mensen inmiddels geen symptomen meer hebben, is er een groep patiënten die klachten houdt. Die moeten we niet uit het oog verliezen”, zegt Michael Rutgers. “Dit onderzoek behelst een groot aantal coronapatiënten dat nu nog klachten ervaart."
Regisseur Michael Rutgers von Longfonds.

Achten Sie besonders auf die oben genannte versteckte Rechtfertigung für die Probenahme. Unten finden Sie den Link zum Originalbericht des Lungenfonds, der nicht viel weniger alarmierend ist.
Was ist so schwierig an einer ehrlichen, kritischen Berichterstattung? Denn von dieser Lüge nützt auf Dauer niemand außer den Pharmakonzernen? Was interessiert AD.nl an Pharmaunternehmen?