Am 20. Oktober auf FB gepostet.
Daten: RIVM/bddataplan https://www.bddataplan.nl/corona/
Im September sah es mit einem exponentiellen Anstieg der Krankenhauseinweisungen besorgniserregend aus. Eine Verdoppelung pro Woche (!) ließ Gommers für Ende November das Schlimmste befürchten. Hier begann die ganze Panik, das übermäßige Testen/Erklären von positiv, zusätzliche Maßnahmen, die Reduzierung und Umschichtung der Patientenzahl. Dies wiederum führt zu mehr Unruhe beim Gesundheitspersonal. Der Wirksamkeit der Pflege kommt es nicht zugute.

Diese wöchentliche Verdoppelung erfolgte in kleinen Zahlen: 5-10-20-40. Siehe die grüne Grafik. So wenige Einweisungen bei Hunderttausenden Infektionen, das kann stark schwanken. Deshalb wurde es im Oktober spannend: Wird die wöchentliche Verdoppelung weitergehen, wenn die Zahlen etwas größer werden?
Die gerundeten Durchschnittswerte:
1. Oktoberwoche: von 40 auf 65 (+60 % keine Verdoppelung)
2. Oktoberwoche: von 65 auf 80 (+28 %, weitere Stagnation)
Heute (20.10., 3. Woche) schwanken wir immer noch um die 80.
Es scheint, als hätten wir vor einiger Zeit ein Plateau erreicht.
Der Wachstumsrückgang setzte ein, bevor die verschärften Maßnahmen Wirkung zeigen konnten.
Das R steht im Monat, daher wird es in den kommenden Monaten sicherlich noch weitere Infektionen geben. Der Schmerz des exponentiellen Anstiegs scheint nun verschwunden zu sein. Dies gilt auch für die Sterblichkeitsentwicklung. Ohnehin sterben dank besserer Behandlungen verhältnismäßig weniger Menschen an Corona.

Schade, dass die Regierung der Belüftung so wenig Aufmerksamkeit schenkt, sonst würde es viel besser aussehen. Durch Belüftung können Sie die Virusmenge in der infektiösen Luft deutlich reduzieren. Wir haben im Sommer gesehen, dass sich auf diese Weise eine große Zahl von Menschen – möglicherweise teilweise geimpft – infizieren kann, ohne dass die Gesundheitsversorgung unter Druck gesetzt wird. #Weltstatistiktag
[Bearbeiten: Grafik aktualisiert am 8. Dezember 2020:]
