Verwalten der IC-Kapazität
De lockdown had ten doel om binnen de IC-capaciteit te blijven en dat is goed geslaagd. De IC-ers hebben zich wel drie slagen in de rondte moeten werken en doen dat nog steeds. Op de radio werd gemeld da ze zelfs 200% shifts draaien - dat was misschien spreekwoordelijk maar het geeft wel een indruk. En ze staan niet alleen. We staan met zijn allen solidair achter ze: andere patiënten worden naar achteren geschoven, afdelingen worden vrijgeruimd, bedrijven gaan ten onder, werkloosheid stijgt, miljarden verdampen zodat de IC zijn werk kan doen. Er wordt keihard gewerkt en des te frusterender moet het zijn om te zien dat zoveel van hun patiënten het toch niet redden.
Aus gesundheitspolitischer Sicht ist dies nur logisch. Schließlich ist die Intensivstation – neben anderen Dingen – auch der letzte Ausweg, wenn nichts anderes hilft und ein Patient das Gefühl hat, nicht mehr atmen zu können. Selbst wenn er es kann, seine Lunge aber der Luft keinen Sauerstoff mehr entzieht, ist es ein Arzt seiner Aufgabe und seiner Position schuldig, aus jedem Patienten das Beste herauszuholen. Selbst in nahezu aussichtslosen Situationen muss ein Arzt durchhalten können, bis hin zu aussichtslosen Behandlungen auf der Intensivstation. Das ist bewundernswert und gleichzeitig sollte man die Ärzte vor sich selbst schützen. Sie könnten zweifellos mehr für mehr Patienten tun.
Seit einigen Wochen sehen wir ungefähr, was dieser IC, der mit überfüllter Geschwindigkeit läuft, bisher bedeutet. Dank der Intensivstation konnte die Sterblichkeitsrate durch Corona um ein Zehntel Prozent gesenkt werden: 0,1 %. Das bedeutet: 1 von 1000 Corona-Infizierten wurde auf der Intensivstation gerettet. Dem RIVM liegen keine genauen Zahlen vor – daran sind wir inzwischen gewöhnt –, aber demnach liegt die Sterblichkeit bei Koronapatienten bei ungefähr 1,4 % statt bei 1,5 %. Oder 1,1 % statt 1,2 %. Das ist also ein Effekt. Können wir uns auch ansehen, wie dieser Effekt mit den Bemühungen zusammenhängt? Es ist fast ein Sakrileg, aber ich werde es trotzdem versuchen.
Die Erfolgsquote der IC-Behandlung in Zahlen
Die Sterblichkeitsrate von Corona-Patienten auf der Intensivstation wird teilweise auf 20 % geschätzt. Leider schwankt dieser bei Corona-Patienten etwa zwischen 65 % und 70 %. Die Überlebenschance beträgt daher etwa 1 zu 3.
In Italien waren die Ergebnisse noch schlechter. Außerdem konnten sie dort leichter hoffnungslose Patienten aufnehmen als in den Niederlanden. Die Horrorbilder, die wir sahen, hätten verhindert werden können, wenn eine Altersgrenze (und/oder später: eine BMI-Grenze) angewendet worden wäre. Hätte Italien strengere Richtlinien angewandt, hätten vielversprechende Patienten, die jetzt auf dem Flur starben, eine weitere Chance gehabt. In Italien war es eher ein verherrlichtes Hospiz. Dafür fehlten ihnen die Kapazitäten.
Niederlande, 22. April
[28-4: Zahlen sind höher, zentraler Punkt immer noch gültig]
In den letzten 6 Wochen wurden 2680 Intensivpatienten aufgenommen [28-4: 2773]. Davon befanden sich am 22. April 965 noch auf der Intensivstation [28-4: 788]. Von den verbleibenden 1715 ehemaligen Intensivpatienten [28-4: 1985] verließen 572 [28-4: 625] die Intensivstation lebend* (tatsächlich: 33 %). Die Daten stammen von der niederländischen Intensive Care Evaluation Foundation. Es ist nicht bekannt, wie viele dieser Patienten später sterben.
Die blaue Linie zeigt an, dass weniger Menschen das Krankenhaus lebend verlassen als die Intensivstation lebend verlassen. Aber auch hier spielt die Verzögerung eine Rolle und wir wissen nicht, wie lange Intensivpatienten durchschnittlich im Krankenhaus bleiben. Aufgrund der (erneuten) Unvollständigkeit der Daten werden wir dies ignorieren.
Bron (TT 22. April): Nationale Intensivpflegebewertung
Etwa 550.000 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert. (Bronze, 16. April: Sanquin) Deshalb machen die 572 geretteten Intensivpatienten 0,1 % der Sterblichkeit unter Infizierten aus. Man geht davon aus, dass die Intensivüberlebenden ohne Intensivstation nicht überlebt hätten, sodass beispielsweise eine (Heim-)Behandlung mit Medikamenten und Sauerstoff nicht geholfen hätte.
Ich werde nicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Beatmung den Zustand vieler Patienten verschlechtert hat. Es gibt Anzeichen dafür, aber das ist im Moment auch alles.
Fazit
Als Heilpraktiker und Nicht-Wirtschaftswissenschaftler würde ich gerne hören, dass die Behandlung einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leistet und gemäß den aktuellen Standards erschwinglich ist oder möglicherweise doppelt so hoch ist wie die aktuellen Standards. Mein Hauptgrund für das Schreiben dieses Artikels ist, dass Überlegungen wie diese scheinbar ignoriert werden.
Diese Perspektive kann als direkter Angriff auf alles verstanden werden, was mit IC zu tun hat. Dies ist ausdrücklich nicht die Absicht. Was ist die Absicht: Der politische Fokus auf die Intensivstation und ihre Nutzung erfordert eine kontinuierliche Bewertung unserer Ziele, unserer Leistung und des ROI im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit und das Wohlbefinden. Ich habe noch keine Anzeichen einer Bewertung gesehen.
Een nog wat scherper gedachtenexperiment: stel dat er een farmaceut met een corona-middel zou komen, 'FiniCor'...
NEU! FINICOR!
Die Behandlung, die nachweislich all Ihren Corona-Beschwerden ein Ende setzt!
- Funktioniert keine Corona-Behandlung? Dann haben Sie automatisch Anspruch auf die Finicor-Behandlung!
- FiniCor wird nur Patienten verabreicht, deren Zustand sich im Krankenhaus trotz medizinischer Versorgung weiter verschlechtert. Finicor hat sich bei 33 % dieser Patienten als wirksam erwiesen. Diejenigen, bei denen das Medikament nicht wirkt (etwa zwei Drittel), werden leider trotzdem sterben.
- Die Behandlung dauert ca. 3 Wochen. Nach der Behandlung mit FiniCor ist eine intensive Rehabilitationsphase erforderlich. Dies kann manchmal bis zu 2 Jahre dauern.
- Die Produktionskapazität für FiniCor ist begrenzt. Um die Nachfrage zu decken, muss das Land einen Lockdown verhängen. Dadurch wird die Impfgeschwindigkeit begrenzt, so dass Lieferungen über einen längeren Zeitraum verteilt werden können.
Würde dieses Medikament auf den Markt kommen?
Geld is niet alleen 'geld'. Het staat ook voor cultuur en zorg.
Dann noch eine finanzielle Überlegung: Die Milliarden, die jetzt investiert werden, gehen später vor allem zu Lasten kollektiver Einrichtungen wie Kultur und Gesundheitswesen. Das Gesundheitswesen ist vielleicht das Wichtigste davon (ich sage es als Musikproduzent).Engpässe bei den Gesundheitsbudgets gehen zu Lasten der öffentlichen Gesundheit. Ich habe mich niet de expertise om te berekenen hoe elk miljard minder zich vertaalt in ziekte en sterfte. 'Poverty kills', dat wijzen de cijfers wel uit, maar meer weet ik niet. Het scenario waarin de gezondheidszorg zelf aan de beademing moet is echter niet zo moeilijk voor te stellen.
Ik zou dus graag zien dat de discussie wordt gevoerd over wanneer we moeilijke beslissingen gaan nemen, nu of in de toekomst als het geld op is? Op dit moment hebben we nog opties maar dan, na de crisis, staan we voor een fait accompli dat mogelijk veel meer mensenlevens gaat kosten dan we gered hebben. Dan hebben we 'Spijt achteraf om wat we nu nagelaten hebben', om met Rutte te spreken.
*Levend van de IC: Daarbij is een minderheid van de overlevenden na een paar maanden weer aardig op de been. Het merendeel is er niet best aan toe met blijvende longschade en/of psychische trauma's. Niemand kijkt raar op van een revalidatie van twee jaar. Lang niet alle ex-IC-ers kunnen daarna hun voormalige leven hervatten.


